Sondershausen

Die Soroptimisten - eine besondere Frauenorganisation

Dienstag
14.03.2023, 15:55 Uhr
Autor:
emw
veröffentlicht unter:
Am 30. März findet die erste After Work Party der Soroptimisten in diesem Jahr statt. Die Gruppe, nur aus Frauen bestehend, trifft sich von 18 bis 22 Uhr im Achteckhaus im Schloss Sondershausen...

Symbolbild - Frauen (Foto: Pixabay - Jo Justino) Symbolbild - Frauen (Foto: Pixabay - Jo Justino)


Die Frauenorganisation, ursprünglich bestehend aus berufstätigen Frauen, setzte sich für Bildung, Gleichberechtigung der Frauen und den Frieden ein.

Heute gehören auch nicht mehr im Beruf stehende Frauen zu der Organisation.

Der erste Club dieser Art wurde am 3. Oktober 1921 in Oakland gegründet. Der Name Soroptimisten entstand durch die lateinische Bezeichnung "sorores optimae" wörtlich übersetzt heißt das: "Die besten Schwestern".

Der Sondershäuser Club wurde am 28. September 2002 gegründet und war somit der 136. deutsche Club. Derzeit zählt er 21 Mitglieder. Diese kommen aus ganz Nordthüringen. In Thüringen gibt es noch Clubs in Weimar, Erfurt und Eisenach. Die Mitglieder aller Clubs halten regen Kontakt untereinander.

"Bei unseren Mitgliedern ist uns die Vielfalt der Berufe wichtig. Wir sind kein Club von Snobs. Jeder, der Interesse hat, ist uns herzlich willkommen", erklärt Esther Richter, Mitglied der Soroptimisten.

"Seit dem 01.Januar 2023 ist Marlies Matthes (von Beruf Hebamme) unsere Präsidentin. Die Präsidentschaft geht über zwei Jahre. Wir treffen uns immer am ersten Mittwoch im Monat um 19 Uhr im Leonardo, im Loh, in Sondershausen", so Richter weiter.

Der Erlös von den Veranstaltungen kommt immer wohltätigen Projekten des Clubs zugute.

Neben Musik, Tanz, Essen und Getränken gibt es eine Fotobox und eine Bildverlosung.

Das nächste Treffen ist dann in der Galerie Arndt in Volkerroda
Die gemeinnützigen Projekte und die Spenden werden vom Förderverein betreut.

Die letzten, großen gemeinnützigen Projekte waren:
  • Frauenfitness (2017-2018)
  • Integratives Tanzprojekt für benachteiligte Kinder (2016- 2018)
  • Eltern-Kind-Turnen (2019-2020)
  • Ausstattung eines Raumes zur Aufnahme von Kleinstkindern in die Jugendhilfestation Ebeleben (2022)


Daneben gab es noch einige kleinere zu unterstützende Maßnahmen.