Wohin mit dem Grünabfall?

Volle Container im ländlichen Raum

Montag
26.10.2020, 21:34 Uhr
Autor:
swi
veröffentlicht unter:
Privater Baum- und Strauchschnitt konnte früher in der Landgemeinde Harztor auf den Osterfeuern verbrannt werden. In diesem Jahr mussten diese Traditionsfeuer abgesagt werden und Harztor-Bürgermeister Stephan Klante sprach im Gemeinderat von der Idee, lieber das Totholz aus dem Südharz dafür zu verwenden, um die Entsorgungskosten zu minimieren…

Nicht alle Bürger halten sich an die Vorschriften nur Baum- und Strauchschnitt auf den Osterfeuern in Niedersachswerfen, Ilfeld, Neustadt, Harzungen und Osterode abzuladen. Verbotsschilder brachten bislang nichts. Nach dem Abbrennen der Feuer ist die Entsorgung der Asche für die Gemeinde sehr teuer. Doch der Anteil des Baum- und Strauchschnitts ist gestiegen und so hofft beispielsweise der Neustädter Ronald Heber auf das Osterfeuer im nächsten Jahr, unter anderem auch damit das Gehölz nicht wild im Gemeindegebiet entsorgt wird.

Alle Neustädter Ortschaftsräte sprachen sich in der heutigen Sitzung für die Traditionsfeuer in Neustadt und Osterode aus. „Die Annahme des Baum- und Strauchschnitts sollte vier bis fünf Wochen vorher starten und wir sollten vorher eine Überwachung der Ablageflächen organisieren“, empfahl Ortschaftsratsmitglied Markus Bernsdorf. Für diese Überwachung soll in Neustadt beispielsweise Ronald Heber sorgen. Er erklärte sich dafür ehrenamtlich bereit. „Die kulturellen Eigenheiten der Ortschaften sollen auch bleiben“, freute sich Harztor-Bürgermeister Stephan Klante über diese Entscheidung des Ortschaftsrates.
Sandra Witzel